Sehstörungen bestmöglich behandeln

Nicht immer reichen Brille oder Kontaktlinse zum guten Sehen aus. Manchmal ist eine individuelle Lösung mit Lupen, Spezial-Brillen oder Lesegeräten notwendig. Wenn das visuelle System beispielsweise durch eine Maculadegeneration geschädigt wurde, bieten wir maßgeschneiderte Lösungen an.

Visuelle Rehabilitation ist sinnvoll, wenn die Sehschärfe so stark herabgesetzt ist, dass der Alltag mit einer normalen Brille nicht mehr bewältigt werden kann. Die Ursachen sind vielfältig – etwa Makuladegeneration, Glaukom oder auch ein Schlaganfall mit halbseitigem Gesichtsfeldausfall.

Was auch immer der Grund für das Vorliegen einer herabgesetzten Sehfähigkeit ist, unsere Spezialisten helfen Ihnen gerne weiter. Durch eine intensive Anamnese und eine ausführliche persönliche Beratung finden wir für jeden Patienten die bestmögliche individuelle Lösung. Da wir eine große Auswahl an speziellen Sehhilfen (z. B. Lupen, Spezial-Brillen, Lesegeräte) vor Ort haben, können Sie unsere Empfehlung direkt testen und erhalten eine ausgiebige Einweisung.

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal: Besser Sehen Landshut und das Augen-MVZ Landshut sind unter einem Dach. Wir arbeiten eng mit den Augenärzten zusammen – kurze Wege, direkte Kommunikation, aufeinander abgestimmte Betreuung. Für Patienten mit Sehminderung ist diese Kombination aus optometrischer und augenärztlicher Kompetenz besonders wertvoll.

Für wen ist sie geeignet?

Visuelle Rehabilitation richtet sich an Menschen, deren Sehvermögen durch eine Erkrankung dauerhaft eingeschränkt ist und die mit einer herkömmlichen Brille oder Kontaktlinse nicht ausreichend korrigiert werden können. Typische Ursachen sind Makuladegeneration (AMD), Glaukom, diabetische Retinopathie, Retinitis pigmentosa oder angeborene Sehnervenerkrankungen.

Auch Menschen mit stark eingeschränktem Kontrastsehen oder ausgeprägter Blendempfindlichkeit profitieren von einer spezialisierten Beratung. Das Ziel ist nicht, verlorenes Sehvermögen zurückzubringen – das ist medizinisch oft nicht möglich –, sondern das vorhandene Restsehvermögen optimal zu nutzen.

Welche Hilfsmittel gibt es bei Sehminderung?

Das Spektrum ist breit: Optische Hilfsmittel umfassen Handlupen, Stand- und Klemm-Lupen mit und ohne Beleuchtung sowie Lupenbrillen für konzentriertes Lesen. Für größere Abstände eignen sich Fernrohrbrillen oder Monokulare – etwa um Gesichter oder Schilder zu erkennen.

Elektronische Bildschirmlesegeräte vergrößern Texte und Bilder deutlich; portable Versionen lassen sich auch unterwegs einsetzen. Dazu kommen Spezialfilter-Brillen, die Kontraste erhöhen und Blendung reduzieren, sowie Apps auf Smartphones. Wir haben eine breite Auswahl zum Ausprobieren – denn erst im direkten Vergleich zeigt sich, was im Alltag wirklich hilft.

So läuft die Beratung ab

Am Beginn steht eine ausführliche Anamnese: Was kann die betroffene Person noch gut sehen, was bereitet Schwierigkeiten im Alltag – Lesen, Fernsehen, Gesichter erkennen, Mobilität? Auf dieser Basis prüfen wir, welche Hilfsmittel den größten Alltagsnutzen bieten, und lassen Sie diese in Ruhe ausprobieren.

Dabei zeigen wir, wie das jeweilige Gerät optimal eingesetzt wird, und üben gemeinsam die Handhabung. Nicht selten braucht es mehrere Termine, bis die optimale Lösung gefunden ist – wir nehmen uns diese Zeit.

Bei Bedarf arbeiten wir eng mit Augenärzten, Rehabilitationslehrern und Sozialdiensten zusammen. Kosten für anerkannte Sehhilfen können über die Krankenkasse oder das Sozialamt abrechenbar sein – wir beraten Sie dazu und helfen bei der Antragstellung.

Was bedeutet Low Vision?

„Low Vision" bezeichnet eine erhebliche Sehminderung, die durch Brille oder Kontaktlinsen nicht vollständig ausgeglichen werden kann. Als Grenzwert gilt international eine Sehschärfe von unter 0,3 auf dem besseren Auge.

Die Auswirkungen im Alltag sind spürbar: Lesen wird schwierig, Gesichter werden nicht mehr erkannt, vertraute Tätigkeiten wie Kochen oder Smartphone-Nutzung bereiten zunehmend Probleme.

Wichtig: Bei Low Vision ist noch Restsehvermögen vorhanden – und das lässt sich durch die richtigen Hilfsmittel optimal nutzen. Visuelle Rehabilitation ergänzt die augenärztliche Behandlung und erleichtert den Alltag trotz bleibender Sehminderung.

Unsere Beratung in Landshut

Besser Sehen Landshut gehört zu den wenigen Adressen in der Region mit spezialisierter Beratung zur Visuellen Rehabilitation. Patienten aus Landshut, Ergolding und Rottenburg an der Laaber kommen zu uns – ohne lange Wartezeiten, in vertrauter Umgebung.

Ein Erstgespräch dauert in der Regel 60 bis 90 Minuten. Wir nehmen uns diese Zeit, um Alltagssituation und individuelle Wünsche wirklich zu verstehen.

Wenn Sie oder Angehörige von einer Sehminderung betroffen sind, laden wir Sie herzlich zu einem unverbindlichen Gespräch ein – sprechen Sie uns einfach an.

Wir freuen uns auf Sie

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